Ob mit Geld, Zeit oder deiner Stimme: Du machst den Unterschied für die Stadttauben in Karlsruhe.
Wir arbeiten ehrenamtlich. Eure Unterstützung fließt direkt in Nahrung, Medikamente, tierärztliche Leistungen und Gips-Eier für den Eiertausch.
Es gibt mehrere Wege, bei uns mitzumachen. Die meisten führen dich raus in die Stadt, einer zu dir nach Hause. Vorkenntnisse brauchst du für keinen davon, wir lernen dich in Ruhe ein.
Du ziehst mit dem Team durch die Stadt und tauschst echte Gelege gegen Gips-Attrappen. Wie die Kontrollgänge an den Nistplätzen ablaufen, lernst du in der Orientierungsgruppe kennen.
Du nimmst kranke und verletzte Tauben bei dir auf und päppelst sie auf, bis sie zurück in die Freiheit können. Alles, was du dafür brauchst, stellen wir dir.
Haare und Fäden wickeln sich um Taubenfüße und schnüren sie mit der Zeit ab. Auf der Tour läufst du bekannte Plätze ab, fängst betroffene Tiere und bringst sie zur Behandlung. Worauf es beim Fangen ankommt, zeigen wir dir beim ersten Mal.
An Infoständen erzählst du Passanten, warum Stadttauben zu uns gehören und was wir für sie tun. Reden reicht, mitbringen musst du nur Lust auf den Austausch. Über jede Hand am Stand sind wir froh.
Kreuz unten an, wobei du helfen möchtest, ganz unverbindlich. Wir melden uns persönlich bei dir.
Für deine Aufgabe zeigen wir dir alles, was du wissen musst. Erfahrene Leute aus dem Team begleiten dich, bis du dich sicher fühlst.
Ob regelmäßig oder ab und zu, du hilfst, wann du Zeit hast. Den Rest stimmen wir gemeinsam ab.
Ob Pflegestelle oder etwas anderes: Kreuz an, wobei du dabei sein möchtest. Deine Anmeldung geht direkt an unser Team, nicht in die öffentliche Gruppe.
Die meisten Menschen halten Stadttauben für Wildvögel oder für ein Ärgernis. Jedes Gespräch und jeder geteilte Beitrag ändert daran ein Stück. Aufklärung kostet dich nichts und wirkt trotzdem.
Teile unsere Beiträge und hilf uns, mehr Menschen zu erreichen. Mehr Sichtbarkeit bedeutet mehr Unterstützung für die Tauben.
Und wenn dir etwas auffällt, das wir besser machen können: Schreib uns eine Nachricht auf Instagram. Ideen und Vorschläge sind uns genauso willkommen wie helfende Hände.
An Nistplätzen im Stadtgebiet und im Tierheim, wo wir regelmäßig mithelfen, ersetzen wir echte Gelege durch Gips-Attrappen. Die Tauben brüten weiter, es schlüpft aber kein Nachwuchs. So regulieren wir die Population tierfreundlich und nachhaltig, ganz ohne Töten oder Gift. (Die Taubenschläge selbst betreut eine andere Organisation.)
Poste den Fund in der Facebook-Notfallgruppe „Tauben-Notfallmeldung – Das Original". Dort bekommst du schnell Hilfe. Lässt sich die Taube nicht fangen (Verschnürte können oft noch fliegen), mach ein Video und teile es dort, statt sie zu verfolgen. Versuche nie, festsitzende Fäden mit Gewalt zu lösen. Das kann mehr schaden als helfen. Eine ausführliche Anleitung findest du auf unserer Seite Taube gefunden?.
Jede betreute Taube bekommt eine Ringnummer (z. B. „020E“). So können wir ihren Weg von der Rettung bis zur Freilassung nachvollziehen und einzelne Tiere wiedererkennen.
Nein. Stadttauben sind verwilderte Haustiere, die der Mensch gezüchtet hat. Sie sind auf unsere Hilfe angewiesen, besonders bei Verschnürungen und Verletzungen. Für gesunde Menschen stellen sie kein relevantes Krankheitsrisiko dar; nach dem Anfassen genügt gründliches Händewaschen.
Unterstütze uns finanziell oder bleib auf Instagram mit uns in Verbindung. Jede Taube zählt.