Tierschutz fängt beim Ei an
Ein zentraler Teil unserer Arbeit: An Nistplätzen ersetzen wir echte Gelege durch Attrappen. Die Tauben brüten weiter, aber ohne Nachwuchs. Warum das die einzige tierfreundliche Methode ist, die Population zu regulieren – das erklären wir auf dieser Seite.
Gelege gefunden? Nicht selbst tauschen
Der angezüchtete Brutzwang
- Früher genutzt: Tauben wurden früher unter anderem zum Verzehr von Fleisch und Eiern genutzt, wie z. B. Hühner.
- Brutzwang angezüchtet: Um stetig viel Fleisch und Eier zu liefern, wurde ihnen ein Brutzwang angezüchtet.
- 6–8 statt 1–2 Mal: Stadttauben brüten ca. 6–8 Mal im Jahr je zwei Eier, Wildtauben nur ca. 1–2 Mal im Jahr.
Zur Erinnerung
Weshalb die Tauben darunter leiden
- Konkurrenz: Steigende Populationsdichte und Konkurrenz untereinander um Plätze und Nahrung.
- Unsichere Brutplätze: Sichere Brutplätze fehlen, Nester entstehen an gefährlichen Orten.
- Brüten ohne Pause: Fast dauerhaftes Brüten ohne Pause, trotz Nahrungsknappheit.
- Überlappende Gelege: Ein neues Gelege startet, während die Küken noch gefüttert werden.
- Die Folgen: Hunger und Nährstoffmangel, hohe Kükensterblichkeit, körperliche Erschöpfung.
Warum Eiertausch, statt die Eier wegzunehmen?
Eier einfach zu entfernen klingt naheliegend, schadet den Tieren aber. Der Tausch gegen Attrappen ist der tierschutzgerechte Weg.
-
1
Langfristig weniger Leid
Langfristig weniger Leid und weniger Tauben, die einzige tierschutzgerechte Methode der Populationskontrolle.
-
2
Tausch gegen Attrappen
Die Eier werden durch Attrappen getauscht, die Tauben merken es nicht und brüten weiter.
-
3
Kein zusätzlicher Stress
Entfernte Eier würden sofort ersetzt, das bedeutet zusätzlichen Stress und das Risiko von Legenot.
-
4
Natürliches Aufgeben
Nach dem Brutzyklus geben die Tiere das Gelege auf, genau wie sie es in freier Natur tun würden, wenn sich ein Ei nicht entwickelt hat.
-
5
Keine Küken
Es schlüpfen keine Küken, weiteres Leid wird verhindert.
Achtung: Nur bei Stadttauben erlaubt
Hilf uns, den Eiertausch zu finanzieren
Gips-Eier, Kontrollgänge und die Versorgung an den Nistplätzen kosten Geld. Eure Spenden bezahlen diese Arbeit und sorgen Jahr für Jahr für weniger Tauben in Not.