Tierschutz fängt beim Ei an

Ein zentraler Teil unserer Arbeit: An Nistplätzen ersetzen wir echte Gelege durch Attrappen. Die Tauben brüten weiter, aber ohne Nachwuchs. Warum das die einzige tierfreundliche Methode ist, die Population zu regulieren – das erklären wir auf dieser Seite.

Stadttaube steht aufrecht zwischen weiteren Tauben auf dem Boden
Foto © Lara Hofmann

Gelege gefunden? Nicht selbst tauschen

Melde dich zuerst bei uns. Es könnte eine Wildtaube sein, oder in den Eiern hat sich bereits Leben entwickelt. Beides braucht eine andere Vorgehensweise als den Eiertausch.

Der angezüchtete Brutzwang

Zur Erinnerung

Tauben sind keine Wildvögel, sondern verwilderte Nachkommen domestizierter Vögel. Vor rund 5000 Jahren wurden sie aus der Felsentaube gezüchtet, um sie wie Nutztiere zu halten. Daher auch ihr angezüchteter Brutzwang.

Weshalb die Tauben darunter leiden

Warum Eiertausch, statt die Eier wegzunehmen?

Eier einfach zu entfernen klingt naheliegend, schadet den Tieren aber. Der Tausch gegen Attrappen ist der tierschutzgerechte Weg.

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    Langfristig weniger Leid

    Langfristig weniger Leid und weniger Tauben, die einzige tierschutzgerechte Methode der Populationskontrolle.

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    Tausch gegen Attrappen

    Die Eier werden durch Attrappen getauscht, die Tauben merken es nicht und brüten weiter.

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    Kein zusätzlicher Stress

    Entfernte Eier würden sofort ersetzt, das bedeutet zusätzlichen Stress und das Risiko von Legenot.

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    Natürliches Aufgeben

    Nach dem Brutzyklus geben die Tiere das Gelege auf, genau wie sie es in freier Natur tun würden, wenn sich ein Ei nicht entwickelt hat.

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    Keine Küken

    Es schlüpfen keine Küken, weiteres Leid wird verhindert.

Achtung: Nur bei Stadttauben erlaubt

Der Eiertausch ist nur bei Stadttauben erlaubt, und nur früh im Brutzyklus, bevor sich Leben entwickelt hat. Bei Wildvögeln ist er nicht zulässig. Wir prüfen bei jedem Gelege, wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist, und tauschen nur Eier, in denen noch kein Leben entstanden ist.

Hilf uns, den Eiertausch zu finanzieren

Gips-Eier, Kontrollgänge und die Versorgung an den Nistplätzen kosten Geld. Eure Spenden bezahlen diese Arbeit und sorgen Jahr für Jahr für weniger Tauben in Not.