Verschnürungen lösen
Regelmäßig gehen wir auf Stringfoot-Tour und suchen gezielt nach verschnürten Tauben. Leichte Fälle lösen wir direkt vor Ort, schwerere bringen wir auf eine Pflegestelle.
Ehrenamtliche Hilfe für Stadttauben in Karlsruhe.
Wir sind eine Gemeinschaft von Freiwilligen, die kranken und hilfsbedürftigen Stadttauben in Karlsruhe hilft, vom ersten Hilferuf bis zur Genesung in einer Pflegestelle.
Regelmäßig gehen wir auf Stringfoot-Tour und suchen gezielt nach verschnürten Tauben. Leichte Fälle lösen wir direkt vor Ort, schwerere bringen wir auf eine Pflegestelle.
Verletzte Tauben kommen bei uns in erfahrene Hände: Pflegestellen päppeln sie auf, koordinieren bei Bedarf den Weg zur vogelkundigen tierärztlichen Praxis und entlassen sie, sobald es möglich ist, wieder in die Freiheit.
Regelmäßig ziehen wir durch die Stadt und tauschen echte Eier gegen Attrappen. Die Tauben brüten ungestört weiter – ohne Nachwuchs, ohne Leid.
Wir unterstützen das Tierheim bei der Betreuung des dortigen Taubenschlags.
Wir betreuen eine Handicap-Voliere mit über 20 Tieren, die dauerhaft nicht mehr ausgewildert werden können.
Auf Tierschutzfesten und online klären wir über Stadttauben auf und organisieren dafür Info- und Verkaufsstände.
Stadttauben sind unsere Straßentiere, so wie anderswo Straßenkatzen oder Straßenhunde. Wild sind sie nicht: Sie stammen von Brief- und Nutztauben ab, die vor rund 5000 Jahren aus der Felsentaube gezüchtet wurden. Als Menschen sie Mitte des 20. Jahrhunderts in vielen Ländern nicht mehr brauchten, wurden sie einfach ausgesetzt. Allein kommen sie in der Stadt nicht zurecht, leiden an Krankheit, Verletzung und Hunger, und genau deshalb tragen wir die Verantwortung für sie.
Stadttauben stammen von gezüchteten Brief- und Nutztauben ab und sind verwilderte Haustiere, keine Wildtiere.
Früher als Nutztiere gehalten, wurden sie irgendwann einfach freigelassen, ohne dass sich noch jemand um sie kümmerte.
Ihnen wurde ein Brutzwang angezüchtet. Sie brüten deutlich häufiger als Wildtauben, auch wenn Nahrung knapp ist.
Allein überleben können sie nicht, deshalb bleiben sie in der Nähe von Menschen und suchen dort Nahrung und Nistplätze.
Menschen haben dieses Problem geschaffen. Also liegt es auch an uns, es zu lösen.
Ein zentraler Teil unserer Arbeit ist der Eiertausch: An öffentlichen Nistplätzen im Stadtgebiet außerhalb der Schläge des Vereins Stadttaubenkonzept sowie im Tierheim, wo wir regelmäßig mithelfen, ersetzen wir echte Gelege durch Gips-Attrappen. Die Tauben brüten weiter und gehen ihrem angezüchteten Brutrieb nach, nur eben ohne Nachwuchs. So sinkt die Population auf sanfte, tierschutzgerechte Weise.
Gelege entdeckt? Bitte nicht selbst tauschen, melde dich zuerst bei uns.
Wie das funktioniertVon der Ersten Hilfe bei einem Fund bis zur Frage, warum Vergrämung nichts bringt: Diese Themen haben wir ausführlich aufgeschrieben.
Woran du erkennst, ob eine Taube Hilfe braucht, und wie du sie sicherst.
Mehr erfahren →Schritt für Schritt der Facebook-Gruppe beitreten und deinen Fund richtig melden.
Mehr erfahren →Wie wir die Population tierfreundlich regulieren, ganz ohne Töten oder Gift.
Mehr erfahren →Warum Brot Stadttauben krank macht und was sie wirklich brauchen.
Mehr erfahren →Acht Gefahren im Alltag einer Stadttaube, von Verschnürungen bis Netzen.
Mehr erfahren →Weshalb Spikes und Netze das Problem nicht lösen und was stattdessen hilft.
Mehr erfahren →Du musst kein Profi sein. Hilf beim Eiertausch, werde Pflegestelle oder unterstütze uns finanziell.
Nahrung, Medikamente, tierärztliche Leistungen und Gips-Eier finanzieren wir über eure Unterstützung. Schon kleine Beträge machen einen Unterschied.
Du hast Platz und Zeit? Pflegestellen sind das Herz unserer Arbeit. Wir stehen dir bei allen Fragen zur Seite und stellen dir alles zur Verfügung, was du brauchst.
Das Eiertausch-Team sucht Verstärkung. Tritt der Orientierungsgruppe bei und lern kennen, wie die Kontrollgänge an den Nistplätzen ablaufen.
Bitte leiste effektiv Hilfe. Das Tier ist auf dein Mitwirken angewiesen, sonst stehen seine Chancen schlecht. Wir als Gruppe sind kein Notfalldienst: Nur wenn Aufgaben geteilt werden, können unsere Pflegestellen die Arbeit leisten.
Kein Facebook-Konto? In zwei Minuten angelegt. Das sollte einer Taube nicht das Leben kosten.